MUTTER TERESA, ZEUGIN DER BARMHERZIGKEIT

© Karl-Heinz Melters

« Jesus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vater.»

Mit diesen Worten beginnt der Papst seine Verkündigungsbulle des Jubiläums der Barmherzigkeit. Über die Grenzen der Nationen, der Konfessionen, ja sogar der Religionen hinweg wurde Mutter Teresas Name geradezu zu einem Synonym für christliche Nächstenliebe, weil Menschen durch ihr Leben und Lehren etwas von der Liebe Gottes spürten, weil sich in ihrer selbstlosen Hingabe an die Ärmsten der Armen ihre Ganzhingabe an Jesus selbst spiegelte. « Jedes Mal wenn Menschen mit uns in Kontakt kommen, muss sie diese Begegnung zu besseren Menschen verändert haben. Wir müssen Gottes Liebe ausstrahlen», sagt sie. In diesem Sinn war Mutter Teresa eine echte Missionarin. Der barmherzige, den Menschen liebende und nach der Liebe des Menschen dürstende Gott, den uns Jesus gezeigt hat, wurde in Mutter Teresas Leben und Wirken hörbar, sichtbar, greifbar, spürbar. Nicht nur für Christen, sondern für Menschen aller Nationen und Religionen. So wurde Mutter Teresa zur Heiligen der Mission.

Am kommenden 4 September findet die Heiligsprechung von Mutter Teresa statt, die für uns Christen eine Zeugin der Barmherzigkeit ist.

Einfach mal MUTTER TERESA sein

Komm nicht zu mir in die Slums,
sondern kümmere dich
um die Bedürftigen in deiner Umgebung,
zunächst in deiner Familie,
dann in deiner Nachbarschaft.
Schaffe um dich eine Welt
der Freude und des Friedens.
Schau, ob jemand deine Hilfe braucht,
und dann hilf einfach.
Tu kleine Werke der Nächstenliebe,
aber ganz wichtig, tu sie für Jesus.
Das ist dein Auftrag.
 
Mutter Teresa